Kein zwei­ter Andres-Turm

Das Sel­ber Unter­neh­men stellt sei­ne Bau­plä­ne am Gra­fen­mühl­weg zurück. Dafür erwei­tert Klaus Grün­ling in der Friedrich-Ebert-Straße.

Die And­res GmbH wird nicht wie geplant am Stand­ort im Gra­fen­mühl­weg expan­die­ren — dafür aller­dings in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße in Selb. Dort hat das Unter­neh­men laut einer Pres­se­mit­tei­lung das Anwe­sen 36 gekauft. In ihm befin­den sich zur­zeit auch die Sel­ber Diens­te. Dar­an wird sich laut Fir­men­chef Klaus A. Grün­ling auch nichts ändern.

An die­sem zwei­ten Stand­ort in Selb wer­den der­zeit auf rund 170 Qua­drat­me­tern Büro­räu­me her­ge­rich­tet. In ihnen sol­len noch in die­sem Jahr zunächst acht Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ihre Tätig­keit auf­neh­men, vier davon sind neu im Unter­neh­men. Spä­ter kön­nen dort bis zu zwölf Beschäf­tig­te einen Arbeits­platz erhal­ten, schreibt die And­res GmbH. Im Dach­ge­schoss ste­hen wei­te­re 300 Qua­drat­me­ter für eine spä­te­re Nut­zung zur Verfügung.

Nötig gewor­den ist die Erwei­te­rung laut der Mit­tei­lung, weil der André-Turm am Gra­fen­mühl­weg, in dem sich die Ver­wal­tung befin­det, aus allen Näh­ten zu plat­zen droht. Wie bereits berich­tet, hat­te das Unter­neh­men geplant, direkt neben dem bereits bestehen­den Turm einen zwei­ten zu errich­ten. Die Plä­ne hat Grün­ling nun aber vor­erst auf Eis gelegt und das Anwe­sen in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße erwor­ben. Zunächst, erläu­tert Grün­ling, sei geplant gewe­sen, dort auch ein drin­gend erfor­der­li­ches Lager ein­zu­rich­ten. Dann jedoch hät­ten die Sel­ber Diens­te wei­chen müs­sen. “Deren Arbeit ist für Selb aber sehr wich­tig, des­halb müs­sen sie sich nicht nach einer neu­en Unter­kunft umse­hen”, betont Grün­ling. Das Pro­blem mit der Lager­flä­che wer­de aber auch schnell gelöst, der­zeit wür­den drei Alter­na­ti­ven geprüft. Der Fir­men­chef geht sogar noch einen Schritt wei­ter. Für ihn ist auch eine Zusam­men­ar­beit mit den Sel­ber Diens­ten, die in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße auch ein Bewer­ber­zen­trum betrei­ben, denk­bar. “Ich kann mir vor­stel­len, dass Bewer­ber von dort bei Inter­es­se und Eig­nung zunächst ein Prak­ti­kum bei uns machen und even­tu­ell spä­ter von uns über­nom­men wer­den”, betont Grünling.

Der­zeit gehen aller­dings noch die Hand­wer­ker im Gebäu­de ein und aus. Denn die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sol­len opti­ma­le Arbeits­be­din­gun­gen vor­fin­den. “Die, die dort arbei­ten wer­den, sol­len nicht das Gefühl haben, abge­scho­ben wor­den zu sein”, sagt Grün­ling. Und fügt hin­zu: “Sie sol­len dort genau­so ger­ne arbei­ten, wie sie es bis­lang auch im André-Turm tun.”

Und wer den Sel­ber Unter­neh­mer kennt, der weiß, dass sich auch die der­zeit sehr nüch­ter­ne Außen­fas­sa­de des Gebäu­des an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße ver­än­dern wird. Nicht nur durch einen vor­ge­la­ger­ten Trep­pen­auf­gang, son­dern das Erschei­nungs­bild des gesam­ten Gebäu­des wird sich ver­än­dern. “Ich habe da gewis­se ästhe­ti­sche Ansprü­che”, erklärt Grün­ling in der Mit­tei­lung. Bereits Anfang des kom­men­den Monats sol­len die neue Räu­me in der Fried­rich-Ebert-Stra­ße bezo­gen werden.

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